Freitag, 21. November 2014

Kerikeri: Jobsuche und Freizeit

Kia Ora,

Und weiter geht es mit den Geschichten aus Kerikeri:

Am nächsten Morgen hieß es dann wie zu Halloween an jeder Tür zuklopfen, aber anstatt Süßigkeiten zubekommen, nach Jobangeboten zufragen. Nach der Stadtführung, die aufgrund der Überschaubarkeit von Kerikeri sich auf zwei Supermärkte,  einer Bibliothek, einem Kino, ein paar Holiday Resorts und ein paar kleinen Geschäften beschränkte, ging es dann relativ schnell und anfangs noch motiviert auf die Jobsuche. Wie schon angedeutet ist bis auf ein paar "vielleicht in einem Monat" und ein paar Mal Handynummer hinterlegen, nicht viel bei rumgekommen. Dave hatte uns jedoch gesagt, dass er in ein paar Tagen neue Jobs für uns haben könnte. Also haben wir gleich beschlossen noch eine Woche dort zubleiben und die familiäre Atmosphäre vom Honeheke zugenießen.
Deshalb komme ich jetzt auch mal zum etwas schöneren Teil von Kerikeri, der Freizeit:

All zu viel gibt es in Kerikeri zwar nicht zusehen (besonders wenn man nur zu Fuß unterwegs ist), aber das was wir gesehen haben war echt schön:
Nachdem wir unsere erfolglose Jobsuche einigermaßen verkraftet haben ging es dann am nächsten Tag auf zu dem Rainbow-Waterfall (die so ziemlich größte Attraktion dort). Nach ungefähr einer zweistündigen Wanderung vom Hostel aus sind wir dann bei dem Wasserfall angekommen und schon allein der Weg dort hin war echt atemberaubend, man kam sich teilweise vor wie im Dschungel und auch auch der Wasserfall hat mich nicht enttäuscht, abgesehen davon, dass man keinen Regenbogen sehen konnte :/. Tja und das war es eigentlich auch schon mit den Attraktionen die man in Kerikeri ohne Auto erreichen, bis auf ein altes Steinhaus und ein nachgebautes Maori-Dorf, beides meiner Meinung nach aber keine "must-sees". Zum Glück kommen ab und zu ein paar neue Gäste in das Hostel, die auch ein Auto haben und nichts dagegen haben sich die Spritkosten zuteilen und etwas Unterhaltung für die Fahrt brauchen ;). So sind wir dann mit Konstantin nach Pahia und zum Cape Reinga gefahren (die Aktivitäten haben aber einen extra Blogeintrag verdient). Außerdem hatten wir auch noch das Glück wieder einmal ein freies Barbeque (das bisher Beste) mitzuerleben. Da Dave und Vicky das Honeheke erst vor einiger Zeit übernommen haben gab es eine für Kerikeriverhältnisse große Einweihungsfeier mit Besuch des Bürgermeisters, traditionellem Maori-Gesang, natürlich super leckerem Essen und einer Torte.

Doch leider nimmt jede Freizeit mal ein Ende und die Arbeit ruft:
Nach fünf Tagen gab es dann endlich einen Job für sechs Leute in Kaitaia. So hat sich dann unsere Reise fortgesetzt mit einem weiteren Deutschen und einem Schweden aus unserem Hostel. Und wie es dann in Kaitaia so war gibt es dann hoffentlich bald im nächsten Blogpost zulesen.

Montag, 10. November 2014

Auf nach Kerikeri

Kia Ora,

Nachdem der Blog jetzt einige Zeit still stand, will ich jetzt mal mit meinen Geschichten vom anderen Ende der Welt fortfahren und von meiner Fahrt nach Kerikeri berichten:

Also wie schon gesagt hatten ich und drei andere aus unsere Gruppe eine Mitfahrgelegenheit nach Kerikeri gefunden. Warum Kerikeri?  Stichwort: Reisekasse aufbessern! Und laut einigen Blogs und Backpackern soll das in Kerikeri ganz gut gehen und wenn man dann auch noch so eine chaotische Gruppe mit Auto findet, die einen dort hinbringt, kann das ja nur lustig werden. Das war es dann auch: eine kaputte Servolenkung, Go-Pro Aufnahmen auf der Autobahn, zwei Freunde die sich streiten wie ein 30 Jahre verheiratetes Ehepaar und einen Zwischenstop an einem echt schönen Strand! Ankunft in Kerikeri war dann gegen 20.00 Uhr und weil wir ja ganz abenteuerlich unterwegs waren haben wir kein Hostel vorher gebucht, sondern uns vor Ort auf die Suche gemacht. Aber das ganze gestaltet sich dann doch recht unabenteurlich, da fast ganz Neuseeland ein riesiges Netzwerk an deutschen Backpackern beherbergt, die man dann einfach auf der Straße nachdem besten Hostel in der Gegend fragt. So sind wir dann zum Honeheke Hostel gekommen, in dem man sich schon beim Empfang von den Hosts Dave und Vicky wie zu Hause gefühlt hat. Beim Honeheke handelt es sich um ein "Workerhostel", das heißt man bekommt nicht nur ein Bett, sondern auch Arbeit vermittelt. Leider gab es zur Zeit keine Jobs, aber Dave war gleich so freundlich und hat angeboten uns am nächsten Tag in die Stadt zufahren, uns dort abzusetzen, damit wir uns nochmal selbst umschauen können und das Ganze auch noch mit einer kleinen Stadtführung durch "Zentral-Kerikeri".

Und wie es dann mit unserer Jobsuche gelaufen ist und was wir sonst noch so in Kerikeri gemacht haben gibt es dann im nächsten Blogeintrag zulesen.